Mitgliederversammlung CDU Hörden am 23. September 2026

Liebe Parteifreunde,
sehr geehrte Damen und Herren,

zu unserer Mitgliederversammlung mit Neuwahlen lade ich recht herzlich ein am

Mittwoch, den 23. September 2026, 18:30 Uhr,
in das Nebenzimmer von Restaurant „Zum Flößer“ Auf der Essel
Gaggenau-Hörden, Weinauerstrasse 5

Nachfolgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Begrüßung und Feststellung der form- und fristgerechten Einladung
  2. Beschlussfassung über die Tagesordnung
  3. Wahl eines Versammlungsleiters, Protokollführers, einer Zählkommission
  4. Bericht der Vorsitzenden
  5. Bericht des Schatzmeisters/Kassier und der Rechnungsprüfer
  6. Aussprache über die Berichte
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Beschlussfassung über den Umfang und die Ämter im Vorstand
  9. Neuwahl
  10. Vorsitzende/r
  11. bis zu 3 stellvertretende Vorsitzende
  12. Schriftführer/in
  13. Schatzmeister/in
  14. Mitgliederbeauftrage/r
  15. bis zu 12 weitere Vorstandsämter/Beisitzer
  16. zwei Rechnungsprüfer/innen
  17. Benennung des Plakateteams
  18. Bekanntgabe des Wahlergebnisses
  19. Schlusswort, Verschiedenes / aktuelle gemeindepolitische Themen.

Als Gast dürfen wir unsere Kreisvorsitzende Frau Brigitte Schäuble begrüßen.

Es wird ein Abhol- und  Bringservice ab 17.50 Uhr und nach Sitzungsende angeboten.
Bei Bedarf bitte unter 50427 melden.

Über zahlreiches Erscheinen freut sich                     

CDU Ortsverband Hörden
Vorsitzende

Marietta Zdun-Burkart

80Jahre CDU Hörden

Der Hördener CDU-Ortsverband ging aus der Zentrumspartei zum 1.1.1946 hervor; er   besteht nunmehr seit 80 Jahren. Die Männer der ersten Stunde wagten sich unter dem Vorsitz von Josef Karcher an den demokratischen Neubeginn und Neuaufbau vor Ort.

Erfahrungen aus der Weimarer Zeit und den darauffolgenden Jahren des 2. Weltkrieges, waren mahnende Ratgeber und prägend für das Handeln dieser mutigen Bürgerschaft aus dem Flößerdorf.

Der Gedanke an die Zentrumspartei in der Weimarer Republik prägten das politische Handeln. Das Verbot aller verfassungsmäßigen Parteien durch das Ermächtigungsgesetz und die Gleichschaltung der Länder mit dem Reich 1933, waren der entscheidende Schritt gewesen, legale politische Betätigung bis in die Gemeinden vor Ort zu entziehen und über ein Jahrzehnt zum Schweigen zu bringen. Das sollte nach dem Willen der Gründungsvater der Orts-CDU nie wieder möglich werden dürfen. Nachdem die nationalsozialistische Gewaltherrschaft im Mai 1945 zusammenbrach, konnte man wieder den Gedanken einer freien Meinungsäußerung leben.

Der erste Vorsitzende, Josef Karcher, führte in diesem Sinne 23 Jahre lang die Geschicke der Hördener CDU. Dies gemeinsam mit Dominik Reuter (Mesner), Wilhelm Müller, Willi Hitzfeld, Augustin Knapp, Rudolf Streb, dem damaligen Bürgermeister Josef Haller, Pfr. Georg Ratz. Karl Rahner, Uhrmacher, Karl Rothenberger, Georg Lang, Norbert Rothenberger und Hermann Regehr, die sich ebenfalls alle um Ort und Partei verdient gemacht haben.

Bis ins hohe Alter setzte sich Josef Karcher unermüdlich für das Wohl seiner Gemeinde ein. Im Gemeinderat und als Parteivorsitzender wusste er stets politische Realitäten mit menschlicher Aufrichtigkeit in Einklang zu bringen und sie in den Alltag, um zu setzen. In einem Presseartikel von 1985 würdigte der damalige Ortsvorsteher Willibald Karcher, wie der Parteigründer, der alle politischen Zeitströme selbst erlebt hat, stets darauf bedacht gewesen ist, sein erlangtes Wissen und seine persönlichen Erfahrungen jüngeren Parteikollegen weiterzugeben. Dies in Sorge, dass auch zukünftig politische Fehlentscheidungen der Vergangenheit und die Wiederholung alter Fehler vermieden werden können.

Weiterlesen: 80Jahre CDU Hörden