Nächster CDU Infostand in der Fußgängerzone
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- Kategorie: Stadtverband
- Veröffentlicht: Samstag, 10. Januar 2026 01:00
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© CDU Gagenau
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Der Hördener CDU-Ortsverband ging aus der Zentrumspartei zum 1.1.1946 hervor; er besteht nunmehr seit 80 Jahren. Die Männer der ersten Stunde wagten sich unter dem Vorsitz von Josef Karcher an den demokratischen Neubeginn und Neuaufbau vor Ort.
Erfahrungen aus der Weimarer Zeit und den darauffolgenden Jahren des 2. Weltkrieges, waren mahnende Ratgeber und prägend für das Handeln dieser mutigen Bürgerschaft aus dem Flößerdorf.
Der Gedanke an die Zentrumspartei in der Weimarer Republik prägten das politische Handeln. Das Verbot aller verfassungsmäßigen Parteien durch das Ermächtigungsgesetz und die Gleichschaltung der Länder mit dem Reich 1933, waren der entscheidende Schritt gewesen, legale politische Betätigung bis in die Gemeinden vor Ort zu entziehen und über ein Jahrzehnt zum Schweigen zu bringen. Das sollte nach dem Willen der Gründungsvater der Orts-CDU nie wieder möglich werden dürfen. Nachdem die nationalsozialistische Gewaltherrschaft im Mai 1945 zusammenbrach, konnte man wieder den Gedanken einer freien Meinungsäußerung leben.
Der erste Vorsitzende, Josef Karcher, führte in diesem Sinne 23 Jahre lang die Geschicke der Hördener CDU. Dies gemeinsam mit Dominik Reuter (Mesner), Wilhelm Müller, Willi Hitzfeld, Augustin Knapp, Rudolf Streb, dem damaligen Bürgermeister Josef Haller, Pfr. Georg Ratz. Karl Rahner, Uhrmacher, Karl Rothenberger, Georg Lang, Norbert Rothenberger und Hermann Regehr, die sich ebenfalls alle um Ort und Partei verdient gemacht haben.
Bis ins hohe Alter setzte sich Josef Karcher unermüdlich für das Wohl seiner Gemeinde ein. Im Gemeinderat und als Parteivorsitzender wusste er stets politische Realitäten mit menschlicher Aufrichtigkeit in Einklang zu bringen und sie in den Alltag, um zu setzen. In einem Presseartikel von 1985 würdigte der damalige Ortsvorsteher Willibald Karcher, wie der Parteigründer, der alle politischen Zeitströme selbst erlebt hat, stets darauf bedacht gewesen ist, sein erlangtes Wissen und seine persönlichen Erfahrungen jüngeren Parteikollegen weiterzugeben. Dies in Sorge, dass auch zukünftig politische Fehlentscheidungen der Vergangenheit und die Wiederholung alter Fehler vermieden werden können.
Um die wichtigen kommunalen Sportstätten baulich zu erhalten, hat das Land ein Sanierungsprogramm aufgelegt. Hier gilt es nun das Interesse zu bekunden, um möglicherweise in den Förderge- nuss zu kommen. Hier gibt es zwei Projekte für Gaggenau, die wir anmelden. Zum einen die Sanierung des Hartplatzes beim FV Bad Rotenfels und zum anderen die Erstellung einer Skateranlage als Ersatz für die bestehende Anlage beim Traischbachstadion. Die Interessensbekundung ist ein erster, sehr wichtiger Schritt und mit strengen Au agen versehen, daraus abzuleiten ist noch nicht der Beschluss der Umsetzung.
Wir wünschen beiden Projekten weiterhin viel Erfolg, da sie ein Invest in unsere jungen Menschen sind.
Wir bedauern es sehr, dass die Daimler-Truck Gastronomie die Schulkindverp egung kurzfristig nicht weiter übernommen hat. Daher war die Verwaltung gezwungen eine schnelle Lösung zu nden. Mit der Kräuterküche ist dies auch richtig gut gelungen. Die Stadt trägt die Mehrkosten von 0,30 Euro/Essen bis zum 01.03.2026. Leider müssen wir dann die gestiegenen Kosten, die wir alle im Lebensmittelbereich selbst erleben, an die Eltern weitergeben. Mit einer Erhöhung auf 4,80 Euro überschreiten wir für die restlichen. Die Kräuterküche hat aus Kapazitätsgründen die Belieferung der Merkurschule leider nicht übernommen. Obwohl das Essen dort mit 6,42 Euro deutlich teurer ist, werden die Eltern dort auch nur 4,80 Euro/Essen bezahlen. Die Differenz trägt die Stadt bis zum Ende des Schuljahres.
Die Aufgabe der Verwaltung ist es nun, für das kommende Schuljahr frühzeitig weitere Lösungsmöglichkeiten zu erfragen, damit das Schulessen für alle nanzierbar bleibt, ohne städtischen Subventionen auskommt und eine gute Qualität bietet.
Ein politisch spannendes Jahr liegt hinter uns. Die Aufgabe, die kommunalen Finanzen gut in den Griff zu bekommen haben unsere Arbeit geprägt. Wir hoffen sehr, dass wir bald wieder positive Nachrichten, wie z.B. von den Stadtwerken unseren kommunalpolitischen Alltag prägen werden. Das neue Jahr wird sicherlich auch wieder mit einigen Überraschungen auf uns warten.
Die CDU-Fraktion wünscht Ihnen allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2026.
CDU-Fraktion Dorothea Maisch Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Am vergangenen Samstag veranstaltete die CDU Gaggenau einen Infostand auf dem Marktplatz. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, mit Vertreterinnen und Vertretern der Partei ins Gespräch zu kommen und sich über aktuelle politische Themen zu informieren. Vor Ort standen der Landtagsabgeordnete Dr. Alexander Becker, Andreas Merkel, Vorsitzender der Kreistagsfraktion, Dorothea Maisch, Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion sowie Vorstandsmitglieder des Stadtverbandsvorstandes für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Die Gespräche reichten von kommunalen Anliegen über landespolitische Themen bis hin zu Fragen der Kreispolitik. „Der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort ist uns besonders wichtig. Nur so können wir die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aufnehmen und in unsere politische Arbeit einfließen lassen“, betonte Sabine Arnold Vorsitzende des CDU Stadtverbands Gaggenau. Die CDU Gaggenau wird auch in Zukunft mit Infoständen und Veranstaltungen präsent sein, um den Dialog mit der Bürgerschaft zu fördern und transparent über ihre Arbeit zu informieren. Der nächste Infostand findet am Samstag, den 20. Dezember, statt. Der Landtagsabgeordnete Dr. Alexander Becker wird wieder persönlich vor Ort sein.
Nutzen sie die Gelegenheit und sprechen sie mit ihrem Landtagsabgeordneten Dr. Alexander Becker. © CDU Gagenau
Die Friedhöfe unserer Stadt sind Orte der Erinnerung, des Abschieds und des stillen Gedenkens. Viele Menschen verbinden ihn mit wichtigen Momenten ihres Lebens. Diese besonderen Orte sollen auch in Zukunft gepflegt, würdevoll und verlässlich bleiben - in allen Ortsteilen, das ist uns sehr wichtig. Unsere Friedhöfe verändern sich. Immer mehr Menschen entscheiden sich für neue Formen der Bestattung, etwa Urnengräber oder pflegefreie Rasengräber. Die neue Satzung schafft klare Regeln und sorgt dafür, dass jede Grabstätte – egal welcher Art – in einem würdevollen Rahmen bestehen kann. Außerdem erfüllt die Gemeinde damit aktuelle rechtliche Anforderungen und schafft klare und faire Regelungen für alle. Uns ist bewusst, dass jede Gebührenerhöhung schwerfällt. In den letzten 15 Jahren sind jedoch die Kosten für Pflege, Instandhaltung, Grünarbeiten und Sicherheit stark gestiegen. Damit der Friedhof weiterhin ein gepflegter, ruhiger und sicherer Ort bleibt, müssen die Gebühren nun angepasst werden – maßvoll, nachvollziehbar und ausschließlich zur Deckung der tatsächlichen Kosten. In einigen Bereichen, wie den Erdbestattungen wird nur ein Kostendeckungsgrad von 80% festgelegt, um die Angehörigen nicht zu sehr zu belasten. Ein Kind zu verlieren, das wünschen wir niemanden, daher erhöhen wir die Gebühren hier deutlich weniger. Die Erhöhung für Urnengräbern fallen im Vergleich zu Erdgräbern deutlich geringer aus. Daher lehnen wir eine Reduzierung der Kosten bei Urnenbestattungen ab, das würde weitere Erhöhung für andere Bestattungsformen oder höhere Kostenzuschüsse für die Stadt bedeuten. Mit der neuen Satzung und den angepassten Gebühren sorgen wir dafür, dass unsere Friedhöfe ein würdevoller Ort der Erinnerung bleiben.
Mit dem neuen Bundesgesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus („Bauturbo“) erhält Gaggenau wichtige zusätzliche Möglichkeiten, Wohnprojekte schneller zu realisieren. Die CDU-Fraktion begrüßt die erweiterten Befreiungs- und Abweichungsmöglichkeiten im Baugesetzbuch, die es erlauben, viele Vorhaben künftig direkt im Genehmigungsverfahren zu entscheiden. Für Gaggenau bedeutet dies: weniger Aufwand für Bebauungsplanverfahren, mehr Flexibilität bei Nachverdichtung und im räumlichen Zusammenhang zum bestehenden Siedlungsbereich – und gleichzeitig mehr kommunale Entscheidungshoheit. Die CDU-Fraktion unterstützt das von der Verwaltung vorgeschlagene transparente Vorgehen mit klaren Kriterien und einer geordneten Öffentlichkeitsbeteiligung. „Wir wollen guten und bezahlbaren Wohnraum schneller möglich machen – verantwortungsvoll und im Sinne unserer Stadt“, so Rudi Drützler.
Zahlreichen Jahresabschlüssen 2024 haben gerne zugestimmt. Die Stadtwerke haben erstmals wieder einen Überschuss von 1 Mill. € erwirtschaftet, das war mehr als erwartet. Nach den Defiziten der letzten Jahre von insgesamt 12 Mill. € wurde die Wende durch eine Neuorganisation geschafft. Ein herzlicher Dank geht hier an die Geschäftsleitung und allen Mitarbeitern. Ebenso schließen die Stadtwohnung und Wohnungsbaugesellschaft Gaggenau mbH mit positiven Zahlen ab, was die weiteren Investitionen und günstigen Wohnraum sichert.Bei der Abwasserbeseitigung gab es ein Defizit, das leider absehbar war. Wir danken allen Führungskräften und Mitarbeitern für die sehr gut geleistete Arbeit.
CDU-Fraktion Dorothea Maisch Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!